Feuer im Dortmunder Uni-Labor löst Großeinsatz aus
Von der Monalita.de-Redaktion
Ein Kellerbrand in einem Laborkomplex der Technischen Universität Dortmund hat gegen 12 Uhr die vollständige Räumung des Gebäudes und einen größeren Feuerwehreinsatz ausgelöst. Zwei Personen, die zuvor mit Feuerlöschern eingegriffen hatten, wurden vom Rettungsdienst untersucht. Verletzungen wurden dabei nicht festgestellt; beide konnten anschließend vor Ort bleiben.
Das Feuer war nach Schweiß- oder Lötarbeiten in einem Versuchsraum im Untergeschoss ausgebrochen. Die genaue Brandursache geht aus dem Einsatzbericht nicht hervor. Bestätigt ist lediglich der zeitliche Zusammenhang mit den vorausgegangenen Arbeiten.
Brandmeldeanlage löste Objektalarm aus
Die Brandmeldeanlage erkannte das Feuer und alarmierte die Feuerwehr Dortmund. Nahezu gleichzeitig ging ein telefonischer Notruf über die 112 ein. Weil damit ein Brand in einem als sensibel eingestuften Objekt bestätigt war, löste die Leitstelle einen sogenannten Objektalarm aus. Dadurch wurden zunächst zusätzliche Einsatzkräfte zum Laborkomplex entsandt.
Beschäftigte versuchten, den Brand mit Feuerlöschern einzudämmen. Diese ersten Löschmaßnahmen blieben erfolglos. Beim Eintreffen der Feuerwehr übergaben die Mitarbeiter den Einsatzkräften ein detailliertes Lagebild. Die Anzeigen der Brandmeldeanlage bestätigten und ergänzten diese Angaben.
Das gesamte Gebäude war zu diesem Zeitpunkt bereits geräumt. Damit befanden sich nach den vorliegenden Angaben keine weiteren Personen mehr in dem betroffenen Objekt. Die beiden Beschäftigten, die die Löschversuche unternommen hatten, wurden vorsorglich dem Rettungsdienst vorgestellt. Die Untersuchungen ergaben keinen medizinischen Befund.

Feuer im fensterlosen Kellerraum gelöscht
Im Untergeschoss brannte es in einem Versuchsraum; auch der davor liegende Flur war verraucht. Ein Atemschutztrupp ging in den Keller vor und brachte das Feuer mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle.
Aufwendiger gestaltete sich anschließend die Entrauchung. Der Brandraum hatte keine Fenster, sodass der Rauch nicht unmittelbar nach außen abziehen konnte. Ein weiterer Atemschutztrupp setzte deshalb zwei Hochleistungslüfter innerhalb des Gebäudes ein. Diese Maßnahme war erforderlich, um den betroffenen Kellerbereich und den verrauchten Flur zu belüften.
Der Umfang des Brandes erwies sich nach der ersten Alarmierung als begrenzt. Daher mussten letztlich nur die Kräfte des zuerst eingetroffenen Löschzuges der Feuerwache 8 tätig werden. Insgesamt waren nach Angaben der Feuerwehr Dortmund rund 20 Einsatzkräfte etwa eineinhalb Stunden vor Ort.
Gebäude an den Betreiber zurückgegeben
Nach Abschluss der Lösch- und Lüftungsmaßnahmen übergab die Feuerwehr das Gebäude wieder an den Betreiber. Damit war der Feuerwehreinsatz beendet. Aus der Übergabe lässt sich jedoch nicht ableiten, ob der betroffene Versuchsraum sofort wieder genutzt werden kann; hierzu enthält der Bericht keine Angaben.
Auch zur Höhe des Sachschadens und zur abschließenden Ursache des Feuers wurden keine Informationen veröffentlicht. Die Angaben zum Einsatzablauf stammen vom Lagedienst der Feuerwehr Dortmund. Als Ansprechpartner für Rückfragen ist Fabian Nowak-Vu genannt.
Quelle: City of Dortmund Press Releases
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Quellenprüfung Quellennachweis
Der Beitrag stützt sich auf die veröffentlichte Einsatzdarstellung der Feuerwehr Dortmund und trennt bestätigte Angaben von offenen Punkten.
- Einsatzort, Alarmierungsweg und Räumung wurden mit der städtischen Mitteilung abgeglichen.
- Die medizinischen Untersuchungen der zwei beteiligten Personen wurden ohne darüber hinausg...
- Personalstärke und Einsatzdauer wurden als ungefähre Angaben der Feuerwehr gekennzeichnet.
- Zur genauen Brandursache und zur Schadenshöhe wurden keine nicht belegten Angaben ergänzt.
- Quelle
- Stadt Dortmund – Feuerwehr Dortmund
- Umfang
- Dortmund
- Aktualisiert
- 2026-08-10 17:55
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