Kunst ohne Halle in Kiel: Gratis-Workshop am 15. August
Unterschiedliche Materialien ertasten, miteinander verbinden und daraus ein dreidimensionales Kunstwerk entwickeln: Am Samstag, 15. August 2026, richtet sich der Workshop „Kunst ohne Halle“ gezielt an blinde und sehbehinderte Menschen. Das kostenfreie Angebot läuft von 15 bis 17 Uhr in der Seeburg, Düsternbrooker Weg 2, 24105 Kiel. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Veranstalterin ist die Kunsthalle zu Kiel. Weil ihr Gebäude derzeit saniert wird, findet das Programm im eigenen Workshopraum der gegenüberliegenden Seeburg statt. Die Angaben zu Ablauf und Teilnahme stammen aus der Veranstaltungsankündigung der Kunsthalle zu Kiel.
Vom Ertasten zur eigenen Assemblage
Im Mittelpunkt steht die Assemblage, eine Kunstform, bei der unterschiedliche Materialien miteinander verbunden und zu dreidimensionalen Arbeiten zusammengesetzt werden. Anders als bei einer rein zweidimensionalen Collage spielt damit auch die räumliche Anordnung der verwendeten Bestandteile eine Rolle. Im Workshop wird diese Gestaltungsweise über Berührung, Kombination und praktisches Experimentieren erschlossen.
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Zu Beginn gibt die Kunsthistorikerin Almut Rix eine kurze Einführung in die Geschichte und Entwicklung der Assemblage. Dieser Teil vermittelt den kunsthistorischen Rahmen, bevor die Teilnehmenden selbst mit den Materialien arbeiten.
Anschließend übernimmt die Künstlerin Barbara Kirsch den praktischen Abschnitt. Die Teilnehmenden können unterschiedliche Materialien ertasten, auswählen und miteinander kombinieren. Auf diese Weise entstehen individuelle Materialcollagen und eigene dreidimensionale Kunstwerke. Eine bestimmte Musterlösung oder ein einheitliches Ergebnis nennt die Ankündigung nicht; entscheidend ist der persönliche Gestaltungsprozess.
Für wen der Workshop gedacht ist
Das zweistündige Programm ist ausdrücklich für blinde und sehbehinderte Menschen konzipiert. Künstlerische Erfahrung wird nicht vorausgesetzt. Damit können sowohl Menschen teilnehmen, die erstmals mit Assemblage arbeiten, als auch Personen, die bereits eigene gestalterische Erfahrungen mitbringen.

Neben der Arbeit am eigenen Werk gehören laut Kunsthalle der Austausch und das gemeinsame künstlerische Erleben zum Nachmittag. Die Einführung und der praktische Teil bilden dabei einen zusammenhängenden Ablauf: Zunächst wird die Kunstform erläutert, anschließend wird das Gehörte durch Ertasten, Verbinden und Gestalten selbst erprobt.
Anmeldung, Anfahrt und Zugang zur Seeburg
Der Workshop findet nicht im derzeit sanierten Gebäude der Kunsthalle, sondern gegenüber in der Seeburg statt. Dort nutzt die Kunsthalle einen eigenen Workshopraum. Der Zugang liegt auf der Wasserseite des Gebäudes. Als Bushaltestellen nennt die Veranstalterin „Kunsthalle“ und „Schlossgarten“.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine vorherige Anmeldung jedoch erforderlich. Angaben zu benötigten Materialien oder einer besonderen Vorbereitung enthält die Ankündigung nicht. Auch weitere Einzelheiten zur baulichen Zugänglichkeit der Seeburg werden nicht aufgeführt; entsprechende Fragen können deshalb direkt mit der Anmeldung geklärt werden.
Anmeldungen und Rückfragen nimmt Andrea Fuest, Leiterin Bildung und Vermittlung der Kunsthalle zu Kiel, telefonisch unter 0431 880 5759 oder per E-Mail an vermittlung@kunsthalle-kiel.de entgegen.
Quelle: Kunsthalle zu Kiel – Veranstaltungen
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Quellenprüfung Quellennachweis
Termin, Veranstaltungsort, Teilnahmebedingungen und Kontaktdaten wurden der Ankündigung der Kunsthalle zu Kiel entnommen.
- Datum und Uhrzeit: 15. August 2026, 15 bis 17 Uhr
- Ort: Seeburg, Düsternbrooker Weg 2 in Kiel
- Teilnahme kostenfrei, Anmeldung erforderlich
- Programm speziell für blinde und sehbehinderte Menschen
- Quelle
- Kunsthalle zu Kiel – Veranstaltungen
- Umfang
- Kiel
- Aktualisiert
- 2026-08-10 16:57
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