Die historische Fassade der Kunsthalle Bremen mit einer Kunstinstallation aus Bus und Van.

Pauli-Preis 2026: Kunsthalle Bremen zeigt die acht Nominierten

Vom 8. August bis zum 4. Oktober 2026 rückt die Kunsthalle Bremen die zeitgenössische Kunst in den Fokus. Die Ausstellung zum Pauli-Preis 2026 bietet Besuchern die Gelegenheit, die Arbeiten von acht nominierten Künstlerinnen und Künstlern zu entdecken, die in den kommenden Wochen das Profil des Hauses prägen werden. Die Schau fungiert dabei als zentrale Plattform für eine hochkarätig besetzte Expertenjury, die aus den präsentierten Positionen den Preisträger oder die Preisträgerin ermittelt.

Die Nominierten und ihre Mentoren

Die Auswahl der Nominierten zeichnet sich durch eine bemerkenswerte Vielfalt an künstlerischen Ansätzen aus. Jeder der acht Kunstschaffenden wurde von einer renommierten Persönlichkeit aus der Museums- oder Kunstwelt vorgeschlagen, was die Bedeutung des Preises innerhalb der deutschen und internationalen Kunstszene unterstreicht:

  • Jan Albers (*1971), vorgeschlagen von Felix Krämer (Kunstpalast Düsseldorf)
  • Christiane Baumgartner (*1967), vorgeschlagen von Anna Wesle (Museum Franz Gertsch)
  • Harry Hachmeister (*1979), vorgeschlagen von Mathilda Legemah (Hamburger Bahnhof)
  • Annette Kelm (*1975), vorgeschlagen vom Stifterkreis für den Pauli-Preis
  • Caroline Kryzecki (*1979), vorgeschlagen von Christoph Grunenberg (Kunsthalle Bremen)
  • Phung-Tien Phan (*1983), vorgeschlagen von Michelle Cotton (Kunsthalle Wien)
  • Liesl Raff (*1979), vorgeschlagen von Stefanie Böttcher (Kunsthalle Mainz)
  • Anike Joyce Sadiq (*1985), vorgeschlagen von Yvette Mutumba (Contemporary And)

Die Jury: Wer entscheidet über den Preis?

Die Auswahl der Preisträgerin oder des Preisträgers liegt in den Händen einer fünfköpfigen Jury, die sich aus profilierten Museumsdirektoren und einer Künstlerin zusammensetzt. Zu den Juroren gehören Yilmaz Dziewior (Museum Ludwig, Köln), die Künstlerin Asta Gröting (Berlin), Roland Mönig (Von der Heydt-Museum, Wuppertal), Susanne Pfeffer (Museum für Moderne Kunst, Frankfurt am Main) sowie Hilke Wagner (Albertinum, Dresden). Diese Zusammensetzung garantiert eine fundierte Auseinandersetzung mit den ausgestellten Werken und spiegelt ein breites Spektrum an kuratorischer Expertise wider.

Wichtige Informationen für Ihren Besuch

Die Ausstellung findet in den Räumlichkeiten der Kunsthalle Bremen statt. Der Ausstellungszeitraum ist fest auf den 8. August 2026 bis zum 4. Oktober 2026 terminiert.

Da für diese Ausstellung derzeit keine spezifischen Informationen zu Eintrittspreisen, Vorab-Buchungspflichten oder barrierefreien Zugängen vorliegen, empfiehlt sich vor dem Besuch ein Blick auf die offizielle Website der Kunsthalle Bremen. Dort finden Sie tagesaktuelle Hinweise zu den Öffnungszeiten sowie mögliche Änderungen im Programmablauf. Planen Sie Ihren Besuch idealerweise so, dass Sie ausreichend Zeit für die Auseinandersetzung mit den acht unterschiedlichen künstlerischen Positionen einplanen können.

Quelle: Kunsthalle Bremen – Ausstellungen

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