Kinder spielen gemeinsam mit bunten Holzspielzeugen in einer Betreuungseinrichtung.

Stuttgarter Ferienbetreuung lebt von 2.200 Ehrenamtlichen

Die Sommerferien sind für viele Familien in Stuttgart auch eine Betreuungsfrage. In den 30 Ferienwaldheimen der Stadt werden vom 3. August bis 11. September rund 7.500 Kinder betreut – getragen von etwa 2.200 Ehrenamtlichen.

Beim Besuch des Evangelischen Ferienwaldheims Vaihingen am 12. August rückte Bürgermeisterin für Jugend und Bildung Isabel Fezer genau diese Arbeit in den Mittelpunkt. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Verwaltung, Gemeinderat, Kirchen, Jugendhilfe und Wohlfahrtsverbänden sprach sie mit Engagierten über ihren Alltag im Waldheim.

Im Waldheim Vaihingen übernehmen Jugendliche Verantwortung

Im Evangelischen Ferienwaldheim Vaihingen betreuen Jugendliche und Erwachsene Kinder, entwickeln pädagogische Angebote, arbeiten in Leitungsteams und helfen in den Küchen. Waldheimleiterin Katharina Haas stellte der Delegation die verschiedenen Aufgaben vor.

Für junge Menschen ist das Engagement zugleich ein Einstieg in die Kinder- und Jugendarbeit. Erfahrene Ehrenamtliche begleiten sie auf dem Weg zur Gruppenbetreuung und wirken bei Schulungen für die Jugendleiter-Card, kurz JuLeiCa, mit. Die Karte steht für eine qualifizierte Ausbildung in der Jugendarbeit.

Stuttgarter Ferienbetreuung lebt von 2.200 Ehrenamtlichen

Ferienbetreuung mit langer Stuttgarter Tradition

Die Stuttgarter Ferienwaldheime bestehen seit mehr als 100 Jahren. Neben verlässlicher Betreuung in den Sommerferien bieten sie Kindern Gemeinschaft, Zeit in der Natur und gemeinsame Aktivitäten. Träger sind unter anderem der Evangelische Kirchenkreis Stuttgart, die Katholische Kirche Stuttgart und die Arbeiterwohlfahrt Stuttgart; weitere Träger organisieren Freizeiten nach den Waldheim-Kriterien.

Beim Besuch in Vaihingen stand auch ein gemeinsames Spiel rund um die JuLeiCa auf dem Programm. Fezer übergab zusammen mit Jörg Schulze-Gronemeyer von der AG Kinderstadtranderholung Tischtennisschläger, Bälle und eine wetterfeste Metallbox an die Kinder.

„Bei meinen Besuchen in den Waldheimen sehe ich, wie wichtig solche Angebote für die Entwicklung unserer Kinder sind“, sagte Fezer. Die Zahl der betreuten Kinder zeigt zugleich, wie zentral die Ausbildung und Begleitung der Ehrenamtlichen für die Ferienwaldheime in Stuttgart bleibt.

Quelle: State Capital Stuttgart Press Releases

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