Ein älteres Paar geht langsam durch die Stadt, passend zum Thema Altersarmut in Deutschland.

Ausstellung in Potsdam: Wenn das Alter zur Armutsfalle wird

In der Brandenburgischen Landeszentrale für politische Bildung in Potsdam eröffnet eine Ausstellung, die ein oft tabuisiertes Thema in den Mittelpunkt rückt: Altersarmut. Unter dem Titel „Was bleibt. Arm im Alter“ dokumentiert ein fotografisches Langzeitprojekt die Lebenswirklichkeit von Menschen, die trotz eines langen Arbeitslebens im Ruhestand mit äußerst begrenzten finanziellen Mitteln auskommen müssen. Die Ausstellung ist vom 15. Oktober 2025 bis zum 28. August 2026 für die Öffentlichkeit zugänglich und bietet einen wichtigen Anlass, um über soziale Gerechtigkeit und die Bedingungen des Älterwerdens in Brandenburg nachzudenken.

Einblicke in ein Leben am Existenzminimum

Statistiken zeigen, dass in Brandenburg jede achte Person im Rentenalter von Einkommensarmut bedroht ist. Doch hinter dieser abstrakten Zahl stehen individuelle Schicksale. Die Ausstellung macht diese Lebensrealität greifbar, indem sie neun Frauen und Männer in ihrem Alltag begleitet. Die Fotografinnen Astis Krause, Stephanie Neumann und Julia Otto dokumentieren dabei nicht nur den wirtschaftlichen Mangel, sondern auch die soziale Isolation, die häufig mit einer schmalen Rente einhergeht. Die gezeigten Arbeiten verdeutlichen eindringlich, wie Armut den Ausschluss aus der gesellschaftlichen Teilhabe vorantreiben kann und welche Fragen sich für die eigene Zukunftsplanung stellen.

Auf einen Blick: Besuchsdetails

Die Ausstellung richtet sich an ein breites Publikum, das sich mit den sozioökonomischen Bedingungen im Land auseinandersetzen möchte. Da der Eintritt kostenfrei ist, bietet sich ein Besuch als niederschwellige Möglichkeit zur Information und Reflexion an.

Ausstellung in Potsdam: Wenn das Alter zur Armutsfalle wird
  • Zeitraum: 15. Oktober 2025 bis 28. August 2026
  • Ort: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung, Heinrich-Mann-Allee 107, Haus 17, 14473 Potsdam
  • Eintritt: Kostenfrei
  • Veranstalter: Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung

Praktische Informationen für Ihren Besuch

Die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung fungiert als Veranstalter und stellt auf ihrer Webseite weiterführende Informationen zur inhaltlichen Ausrichtung des Projekts bereit. Für Rückfragen oder zur Planung Ihres Besuchs können Sie sich direkt an die Landeszentrale wenden. Da für diese Ausstellung keine spezifischen Startzeiten ausgewiesen sind, empfiehlt es sich, die regulären Öffnungszeiten der Landeszentrale auf deren offizieller Webseite zu prüfen, bevor Sie Ihren Besuch planen. Für weiterführende Anfragen steht die Einrichtung per E-Mail unter info@blzpb.brandenburg.de oder telefonisch zur Verfügung.

Quelle: Landeshauptstadt Potsdam Veranstaltungskalender

Kommentare

Noch keine Kommentare. Seien Sie der Erste!

Weitere Geschichten